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Dieser umfassende Leitfaden richtet sich an Heimwerker und Profis und zeigt, wie Sie Ziegelriemchen stilvoll an Wänden anbringen. Von der Planung und Vorbereitung bis zur finalen Imprägnierung erfahren Sie, wie Sie Ihre Wandflächen optimal gestalten und dauerhaft schützen.
Mit praktischen Tipps und bewährten Methoden gelingt Ihr Projekt sicher und Ihre Wände werden zum echten Blickfang.
Werkzeuge:
Es ist immer am besten, wenn man sich vor dem Verlegen der Ziegelfliesen über das Verlegemuster Gedanken macht. Kommt die Frage, wie die Fliesen eigentlich liegen sollen, erst beim Anmischen des Klebers auf, ist es schon zu spät. Deswegen sollte man zuerst Hilfslinien und Höhenmarkierungen an der Wandfläche zeichnen: eine waagrechte und eine senkrechte. Dadurch wird die Mitte der Fläche ermittelt, an der man sich bei der Verklebung der Riemchen besser orientieren kann, ob der Zuschnitt notwendig ist und wenn ja, dann wie viel von der ganzen Ziegelfliese geschnitten werden muss.
Sollte das der Fall sein, fangen wir mit dem Verkleben entsprechend, von der Hilfslinie aus gesehen, nach oben oder seitlich etwas versetzt an, sodass wir die oberste Reihe mit einer ganzen Fliese beenden und an den Seiten links und rechts der Zuschnitt auf beiden Seiten gleichmäßig ist. Außerdem vermeiden wir, dass die Reihen mit zunehmender Reihenzahl immer schief werden. Diese Methode hat sich bei unseren Kunden am besten bewährt.
Es ist auch möglich, ohne die Wand zu Markierungen zu arbeiten – vor allem, wenn Sie am Ende ohnehin eine extrem rustikales Aussehen der Fläche mit sogenannte Wilder Fuge erreichen möchten. Um die optimale optische Wirkung sollte man darauf achten, dass die oberste Reihe also die an der Decke immer aus ganzen Ziegel besteht. Um das zu erreichen, kann man mit dem verkleben einfach von oben anfangen. Wir verwenden keine Kreuze, um Ziegelfliesen zu verlegen, sondern eine sogenannte Abstandsleiste.
Wir empfehlen die Verklebung den Ziegeln nicht mit handelsüblichem Fliesenkleber, sondern mit unseren Spezial Kleber. Dadurch wird die Entstehung von Kalkausblühungen (durch den Anteil an Trass) und das Verrutschen des Riemchens beim Anbringen vermieden. Darüber hinaus die Wandfläche vor der Verklebung muss frei von Schmutz, Verunreinigungen, Tapetenreste, Ölfarbe usw. Frei sein. Der Putz muss fest sein. Stellen, wo der lose ist oder abbröckelt mit geeigneter Spachtelmasse auffüllen oder ausbessern.
Wand vor dem Verkleben geeignetem Mittel Grundieren. Besonders empfehlenswert ist hierzu unsere System-Grundierung die sich besonders bei schwierigen (porösen und sehr saugfähigen) Untergründen bisher bestens bewährt hat.
Sind die Notwendigen vorarbeiten getan, kann man mit der Verklebung beginnen. Der, zuvor mit einem langsam drehendem Rührwerk, angemachte Kleber wird mit einer Kehle oder Spachtel vorsichtig auf die Rückseite der Fliese dünn aufgetragen und verteilt. Der Kleber kann man entweder auf die einzelne Fliese oder oder direkt auf die Wand aufgetragen. Die Fliese an der gewünschte stelle kurz andrücken und kurz diagonal hin und her paar mal verschieben.
Für das Zuschneiden von Ziegelriemchen genügt ein Winkelschleifer mit einer hochwertigen Diamantscheibe. Robuste und langlebige Diamantscheiben sind in allen gängigen Baumärkten erhältlich.
Falls beim Schneiden eine zu glatte, moderne Schnittkante entsteht, lässt sich diese mit einfachen Mitteln nachbearbeiten. Mit grobkörnigem Schleifpapier, einer Zange oder anderen handelsüblichen Werkzeugen kann die Kante leicht angeraut oder gebrochen werden. Dadurch entsteht ein natürlicher, rustikaler Look – fast wie bei einem original alten Ziegelstein.
Mit ein wenig Übung lassen sich so optisch perfekte, alt wirkende Ziegelstücke herstellen. Wer sich das Zuschneiden sparen möchte, kann bei uns auch sogenannte MIX-RETRO Riemchen kaufen. Dabei handelt es sich um vollwertige Ziegelstücke mit einer Länge von über 10 cm, die beim Schneiden aus ganzen Ziegeln entstanden sind – ideal für kreative Verlegemuster oder Wandabschlüsse.
Ob Ziegelriemchen verfugt werden oder nicht, ist eine reine Geschmacksfrage. Viele unserer Kunden entscheiden sich bewusst für eine sogenannte Schattenfuge – also das Verlegen der Riemchen ohne sichtbare Fugenmasse –, um einen besonders rustikalen und authentischen Look zu erzielen. Wer sich unsicher ist, wie die Wand später wirken wird, kann sich in unserer Galerie mit Kundenfotos inspirieren lassen.
Für alle, die sich für das klassische Verfugen entscheiden, bieten wir einen grobkörnigen Fugenmörtel in vier natürlichen Farbtönen an: Altweiß, Grau, Anthrazit und Sandfarben. Unsere Fugenmasse ist speziell auf die Optik historischer Ziegel abgestimmt.
Der Fugenmörtel wird in halbtrockener bis trockener Konsistenz verarbeitet – einfach eine kleine Menge Wasser hinzufügen. Wichtig: Die Verarbeitung sollte ausschließlich halbtrocken erfolgen. So bleibt die Struktur der Riemchen erhalten und die Oberfläche wird nicht verschmutzt.
Verfugt wird am besten mit einem Fugeneisen und einer Traufel. Zuerst bearbeitet man die senkrechten, dann die waagerechten Fugen. Die Masse wird dabei vorsichtig in die Fugen gedrückt und geglättet – nicht auf der ganzen Fläche verteilt. Eine vollflächige Verarbeitung kann die Ziegeloberfläche verfärben oder dauerhaft beschädigen. Eine spätere Reinigung ist oft sehr aufwendig oder gar nicht möglich.Nach Austrocknung kann man mit Imprägnierung beginnen
Bevor Sie mit der Imprägnierung beginnen, stellen Sie sicher, dass die Wand sauber, staubfrei und vollständig trocken ist. Nur so kann die Schutzschicht optimal wirken.
Zum Schutz Ihrer Ziegelriemchen vor Feuchtigkeit, Flecken und Schmutz empfehlen wir unsere spezielle Imprägnierung auf Silikonbasis. Diese bildet eine unsichtbare Schutzbarriere, ohne den Farbton zu verändern oder einen Glanzfilm zu hinterlassen – die natürliche Optik der Ziegel bleibt vollständig erhalten.
Am einfachsten tragen Sie die Imprägnierung mit einer Sprühflasche auf. Für kleinere Flächen oder präzise Arbeiten eignet sich auch ein Pinsel. Beide Methoden sorgen für eine gleichmäßige Verteilung der Flüssigkeit.
Tipp zur Anwendung:
Achten Sie beim Auftragen darauf, wie die Imprägnierung von den Ziegeln aufgenommen wird:
Sobald sich Tropfen auf der Oberfläche bilden und nicht mehr einziehen, sollten Sie den Auftrag beenden. Ein Zuviel an Imprägnierung kann sonst zu unerwünschten Schlieren oder Ablagerungen führen.